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 |  Maria Biermann  |  Umwelttipp

Der Richtige ObstBaumschnitt

Mit der richtigen Kronenform schöne, langlebige Bäume mit gutem Ertrag und wenig Pflegeaufwand
Für einen schönen Hausbaum und für landschaftsprägende Bäume an Straßenrändern und Streuobstwiesen ist die Oeschbergkrone die ideale Kronenform. Diese besteht aus einem Leittrieb, das ist die Stammverlängerung, und 3 bis 4 seitlichen Leitästen mit jeweils Seitenästen, an denen das Fruchtholz sitzt. Um zu verstehen, wie Obstbäume geschnitten werden, ist die Kenntnis der Wuchsgesetze wichtig. Hier die wichtigsten im Überblick.
Wuchsgesetze:

Spitzenförderung
Je weiter oben am Trieb oder Stamm eine Knospe sitzt, desto stärker wird sie gefördert, das bedeutet, ein desto stärkerer Austrieb ist zu erwarten.
Oberseitenförderung
Knospen auf der Oberseite eines Astes treiben stärker aus als Knospen auf der Unterseite.
Scheitelpunktförderung
Bei sich nach unten biegenden Trieben treibt die Knospe an der Biegestelle am stärksten aus. Je steiler ein Trieb am Stamm steht, desto stärker sein Wuchs. Waagrecht stehende Triebe bilden bevorzugt Blütenknospen. Je stärker der Rückschnitt, desto stärker der nachfolgende Austrieb.

Eine ausführliche Anleitung zum Obstbaumschnitt finden Sie im Internet auf der Homepage des Streuobstwiesenvereins Lüneburg: www.streuobst-lueneburg.de 
Für alle Interessenten biete ich eine kurze Einführung in den Pflanz- und Aufbauschnitt an. 21.02. um 16:00 Uhr, Treffpunkt Mehrgenerationenpark in Amelinghausen.


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