3 Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut
In der Gemeinde Rehlingen stehen in den kommenden Monaten wichtige Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr an. Insgesamt drei Bushaltestellen sollen barrierefrei umgebaut werden. Betroffen sind die Haltestellen in Rehrhof, in Ehlbeck (Apfelstraße) sowie die Haltestelle Rehlingen-Denkmal.
Besonders bei der Haltestelle Rehlingen-Denkmal gibt es eine grundlegende Änderung: Sie wird vom bisherigen Standort am Denkmal an der Hauptstraße zum Dorfgemeinschaftshaus verlegt. Hintergrund dieser Entscheidung ist die
Verkehrssituation am bisherigen Standort. Gerade für ein- und aussteigende Schulkinder ist der Bereich aufgrund der Kurvenlage und der eingeschränkten Sichtverhältnisse seit Jahren problematisch. Aus der Elternschaft gab es dazu bereits mehrfach den Wunsch nach einer Verbesserung.
Da es in Rehlingen mittlerweile eine zweite Bushaltestelle (Ehlbecker Weg) gibt, hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, die Haltestelle Rehlingen-Denkmal aus der Ortsmitte heraus an einen sichereren Ort zu verlegen. Am Dorfgemeinschaftshaus steht deutlich mehr Platz zur Verfügung, sodass das Ein- und Aussteigen dort künftig übersichtlicher und sicherer möglich ist. Zudem ist der Bereich besser einsehbar als der bisherige Standort, was insbesondere der Verkehrssicherheit zugutekommt.
Im Zuge der Verlegung wird dort auch eine barrierefreie Bushaltestelle eingerichtet. Davon profitieren nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Menschen mit Gehbeeinträchtigungen, Rollator- oder Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer sowie Eltern mit Kinderwagen.
Auch in Rehrhof und in Ehlbeck werden Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. In Ehlbeck betrifft dies ausschließlich die Haltestelle an der Apfelstraße. Die Haltestelle Finkenberg bleibt unverändert, da ein Umbau dort aus bautechnischen Gründen nicht möglich ist. Eine barrierefreie Umgestaltung würde das Abdecken der vorhandenen Regenrinne erfordern, was an dieser Stelle nicht umsetzbar ist.
Die Maßnahmen werden vom Land Niedersachsen mit 75 Prozent gefördert. Der entsprechende Förderbescheid liegt der Gemeinde bereits vor. Sobald es die Witterung zulässt, sollen die Bauarbeiten beginnen.
Der Gemeinderat verbindet mit dem Umbau der Haltestellen gleich mehrere Ziele: mehr Barrierefreiheit im Alltag und vor allem ein deutliches Plus an Sicherheit für alle Fahrgäste – mit besonderem Blick auf die Schulkinder, die täglich auf den Bus angewiesen sind.