Natur
Wie viele Wölfe sind genug?

Gebäudecheck
Wann sich eine Wärmepumpe in Wohngebäuden lohnt
Die Effizienz einer Wärmepumpe ist wesentlich von der Vorlauftemperatur des Heizsystems abhängig. Daher sind Flächenheizungen, wie Fußbodenheizungen ideal. Aber auch in Altbauten kann oft schon durch den Austausch von Heizkörpern die Effizienz einer Wärmepumpe erhöht werden. Ob sich dies im Einzelfall lohnt, lässt sich durch das Online-Tool des Ifeu-Instituts „Gebäudecheck-Wärmepumpe“ ermitteln.
ifeu.de/gebaeudecheck-waermepumpe.de
Eine weitere Option kann auch die Installation einer Klimaanlage sein. Diese ist im Prinzip eine Luft-Luft-Wärmepumpe. Einzelne Räume können damit bei einer bestehenden Gasheizung beheizt werden und den Gasverbrauch spürbar senken. Laut Stiftung Warentest ist diese Kombination rund ein Fünftel billiger als das Heizen nur mit Gas.
test.de/klimageraete-im-test
Kleinstlebensräume schaffen
Insekten haben eine Schlüsselfunktion in natürlichen Nahrungsketten. Sie sind sowohl Nahrungsquellen für Vögel, Spinnen, Amphibien, als auch ein wichtiger Faktor für die Entstehung und Vermehrung von Pflanzen. Eine große Vielzahl heimischer Pflanzen sind auf Wildbienen, Käfer, Fliegen und Schmetterlinge angewiesen. Ebenso haben Insekten eine große Bedeutung für die Gesundheit der Menschen. Der Rückgang der Insekten ist alarmierend! Er ist Ausdruck der verarmenden Landschaft, auch in unseren Dörfern. Private Gärten sind auch hier oft nur monotone Zieranlagen aus Rasen und fremdländischen Sträuchern, oder als Schottergärten angelegt. Diese Flächen bieten kaum Lebensraum für
Insekten. Aber, wir können das ändern! Jeder kann aktiv diese Entwicklungen in Niedersachsen umkehren.
Wenn Sie in diesen Tagen Ihre Gartengestaltung planen, geben Sie den Insekten ein Stück Lebensraum. „Einfach mal Gras drüberwachsen lassen.“ ist die einfachste Variante. Vielleicht haben Sie auch in Ihrem Garten noch einen Fleck, der wenig genutzt wird, oder der eintönig wirkt. Geben Sie der Natur freien Lauf. Einfach mal die Selbstbegrünung auf Flächen tolerieren. Dazu zählt auch das Zulassen von Spontanvegetation, insbesondere auf Brachflächen, zwischen Pflasterfugen, entlang von Wegen, Mauern oder Zaunrändern, oder in Saumbereichen von Grünflächen. Hier können sich u. a. Melden- oder Gänsefußarten entwickeln, die zum Beispiel als Futterpflanze für Raupen von Nachtfaltern dienen. Auch Brennnesseln, Disteln und Taubnesseln sind Futterspender für Schmetterlingsraupen.
Haben Sie Einsicht mit der Natur und lassen Sie sie einfach mal machen. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

Ein Fazit und eine neue Idee
Eine gute Nahversorgung, erschwingliche Lebensmittelpreise, Auflösung der Abhängigkeit von den 4 großen Supermarktketten, echte Nachhaltigkeit durch regionalen und saisonalen Bezug, faire und leistungsgerechte Bezahlung landwirtschaftlicher Produkte für die Landwirte, Förderung der biologischen Landwirtschaft, Frische und Qualität, das alles wünschen wir uns für unsere Lebensmittel. Lebensmittel sind eben unsere Mittel zum Leben!
Diese grundsätzlichen Gedanken, haben uns veranlasst, ein Experiment zu wagen. 4 Wochen lang im November haben wir an 3 bis 4 Tagen in der Woche in Drögennindorf an der B209 einen Probeverkauf für Obst und Gemüse durchgeführt.
Wir, das sind einige Freunde im Rentenalter. Wir wollten einfach wissen, ob sowas funktionieren kann. Jetzt wissen wir: Kann es so leider nicht! Warum nicht? Ganz einfach: zu wenig Kundschaft, damit zu wenig Umsatz. Von den vielen Fahrzeugen auf der 209 halten nicht genug spontan an, bei den Ortsansässigen braucht es mehr Werbung und mehr Zeit, um bekannt zu werden. Das komfortable Einkaufserlebnis in einem warmen, hellen Supermarkt, der alles bietet, was der Mensch vermeintlich braucht, ist das, was wir Verbraucher*innen als Maßstab gewohnt sind. Da ist so ein matschiger, dunkler, nasser Parkplatz eben keine wirkliche Alternative, zumal im November. Und trotzdem: Wir haben unseren Spaß dabei gehabt, viel mehr oder weniger dummes Zeug geredet, interessante Menschen kennengelernt, Widrigkeiten überwunden und eine neue Erfahrung gemacht. Wir haben durchgehalten und das macht stolz. Bedanken möchte ich mich besonders bei Dietmar, ohne ihn wäre das alles nicht möglich gewesen, außerdem bei Familie Steinhoff für die großartige Kooperation und bei dem Gemeinderat der Gemeinde Betzendorf für das flexible und unbürokratische Vorgehen.
Wie können wir nun aber oben angeführte Anliegen in anderer Form umsetzen? Unsere neue Idee heißt: Selbstorganisierte Einkaufsgemeinschaft! Das heißt, Menschen tun sich zusammen, kaufen gemeinsam ein und verteilen die guten Lebensmittel. Wie wir das im Detail bewerkstelligen können, werden wir auf einer Gründungsversammlung gemeinsam besprechen und ein Regelwerk festlegen. Dazu werden wir circa Ende März oder Anfang April einladen. Alle Interessierten melden sich bitte zwecks Kontaktaufnahme unter
Rothirsch ist Tier des Jahres
Eine Majestät im Exil
Der Rothirsch ist bekannt als der König der Wälder. Dort lebt er aber nur im Exil. Eigentlich ist er ein Tier der halboffenen Landschaften. Er ist Deutschlands größte regelmäßig vorkommende Hirschart und lebt mit noch ca. 200 000 Tieren auf etwa 25 Prozent der Bundesfläche. In der Heide sind die Bestände seit dem Aufkommen des Wolfes deutlich geringer geworden. Ursprünglich waren Rothirsche in steppenähnlichen Landschaften zu Hause, doch der Mensch hat die Tiere nach und nach in die Wälder verdrängt. Heute darf die Art vielerorts nur in gesetzlich ausgewiesenen sogenannten Rotwildbezirken existieren, vor allem in den südlichen Bundesländern. Der Grund: Man fürchtet land- und forstwirtschaftliche
Schäden durch den Rothirsch. Allerdings führt das für die auf Wanderung und den so ermöglichten Austausch von Genen angewiesene Art zur Verinselung der Vorkommen und somit zunehmend zu bereits erkennbaren Erbschäden. Es sind neben der zunehmenden Bebauung der Landschaft besonders die Autobahnen und Schnellzugstrecken, aber auch die Umzäunungen von Photovoltaikanlagen und nun auch noch kilometerlange Zäune, die die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verhindern sollen, die die Wanderungen zu den bis zu 100 km entfernten Brunftplätzen verhindern. Der mangelnde Austausch zwischen den einzelnen Vorkommen ist mittlerweile zu einer echten Herausforderung für den Artenschutz geworden. Neben der Jägerschaft setzt sich die Deutsche Wildtier Stiftung (www.deutschewildtierstiftung.de) für mehr Lebensraum für den Rothirsch ein.
Der Richtige ObstBaumschnitt
Mit der richtigen Kronenform schöne, langlebige Bäume mit gutem Ertrag und wenig Pflegeaufwand
Für einen schönen Hausbaum und für landschaftsprägende Bäume an Straßenrändern und Streuobstwiesen ist die Oeschbergkrone die ideale Kronenform. Diese besteht aus einem Leittrieb, das ist die Stammverlängerung, und 3 bis 4 seitlichen Leitästen mit jeweils Seitenästen, an denen das Fruchtholz sitzt. Um zu verstehen, wie Obstbäume geschnitten werden, ist die Kenntnis der Wuchsgesetze wichtig. Hier die wichtigsten im Überblick.
Wuchsgesetze:
Spitzenförderung
Je weiter oben am Trieb oder Stamm eine Knospe sitzt, desto stärker wird sie gefördert, das bedeutet, ein desto stärkerer Austrieb ist zu erwarten.
Oberseitenförderung
Knospen auf der Oberseite eines Astes treiben stärker aus als Knospen auf der Unterseite.
Scheitelpunktförderung
Bei sich nach unten biegenden Trieben treibt die Knospe an der Biegestelle am stärksten aus. Je steiler ein Trieb am Stamm steht, desto stärker sein Wuchs. Waagrecht stehende Triebe bilden bevorzugt Blütenknospen. Je stärker der Rückschnitt, desto stärker der nachfolgende Austrieb.
Eine ausführliche Anleitung zum Obstbaumschnitt finden Sie im Internet auf der Homepage des Streuobstwiesenvereins Lüneburg: www.streuobst-lueneburg.de
Für alle Interessenten biete ich eine kurze Einführung in den Pflanz- und Aufbauschnitt an. 21.02. um 16:00 Uhr, Treffpunkt Mehrgenerationenpark in Amelinghausen.
Der Sommer wird immer heißer
Die Sommer werden auch in unserer Region spürbar heißer. Längere Hitzeperioden belasten nicht nur ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich eingeschränkte Personen, sondern betreffen uns alle. An besonders heißen Tagen suchen wir Orte, an denen wir kurz durchatmen, uns abkühlen und neue Kraft schöpfen können. Dazu gehören kühle, öffentlich zugängliche Räume, Trinkwasserstationen, schattige Sitzplätze, Parks, Kirchen, Bibliotheken oder andere Orte, die Schutz vor der Hitze bieten. Viele dieser Plätze gibt es bereits – doch sie sind nicht immer bekannt.
Deshalb möchten wir gemeinsam mit Verwaltung der Samtgemeinde weiter an der Klima-Cool-Karte arbeiten. Diese Karte soll zeigen, wo sich Menschen an heißen Tagen aufhalten, abkühlen und mit Wasser versorgen können.
Ihre Mithilfe ist gefragt!
Kennen Sie einen kühlen Raum, einen schattigen Platz, eine frei zugängliche Trinkwasserstelle oder einen anderen Ort, der an heißen Tagen Erleichterung bietet? Dann melden Sie diesen Ort gern unter
Gemeinsam können wir unsere Samtgemeinde hitzeresilienter machen – für mehr Lebensqualität, Gesundheit und Zusammenhalt, auch an den heißesten Tagen des Jahres.

5.555 Krokusse sollen erblühen
Planung für 2026

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