Natur
Einstiegskurs Grundwissen Imkerei

Schatzsuche!
Betzendorfer Dorfflohmarkt „Rund um die Kirche“
Am Sonnabend, 25. April 2026, findet von 10 – 14 Uhr wieder der idyllische Betzendorfer Dorfflohmarkt „Rund um die Kirche“ statt. Aufbau ab 07 Uhr, kein Gewerbe, keine Standgebühren. Der Kirchplatz darf nur zum Ent- und Beladen mit KFZ befahren werden.
Hunde bleiben im Frühjahr an der Leine !!
Leinenpflicht bis 15. Juli

Dünger im Hausgarten
Oft überflüssig oder gar schädlich
Glaubt man der Werbung der Gartencenter und Baumärkte, kann man viel Geld für diverse Dünger ausgeben. Dabei benötigen die meisten Pflanzen im Garten keinen Dünger. Wie in der Natur auch, reicht die natürliche Nachlieferung durch das Verrotten des organischen Materials und der Eintrag über die Luft meistens aus. Ein Überangebot an Nährstoffen schädigt die Umwelt und erhöht die Krankheitsanfälligkeit der Pflanzen. Besonders Pilzerkrankungen treten bei zu viel Stickstoffdünger auf.
Im Gemüsegarten ist der Nährstoffbedarf je nach Gemüseart sehr unterschiedlich. Es gibt Schwach-, Mittel- und Starkzehrer. Letztere benötigen viel Dünger, Schwachzehrer wenig. Zu den Schwachzehrern gehören zum Beispiel Kräuter und Bohnen, zu den Mittelzehrern Salate und Möhren und zu den Starkzehren Tomaten und Kürbisse/Zucchini.
Als Dünger sollten im Hausgarten nur organische Dünger verwendet werden, am besten der eigene Kompost. Ansonsten sind Hornspäne ein guter Universaldünger. Sie werden aus Abfallstoffen gewonnen und die Nährstoffe werden langsam freigesetzt, wodurch die Gefahr der Überdüngung und der Auswaschen von Nährstoffen verringert wird.
Im Ziergarten gilt wie auch in der Natur: die nährstoffarmen Standorte sind besonders wichtig. Hier finden Insekten Nahrung und Lebensraum, da viele Nektar- und Pollenspender auf nährstoffarme Standorte angewiesen sind. Ist der Boden zu nährstoffreich, werden sie von konkurrenzstarken Arten verdrängt. Gerade die mageren Standorte haben die höchste Artenvielfalt! Da viele Pflanzensamen lange keimfähig bleiben, ist es schön zu beobachten, welche meistens sehr zierlichen Pflänzchen sich ganz von selbst in Lücken zwischen den gepflanzten Gartenstauden und Büschen ansiedeln.
Entsiegelung = Klimaschutz
Entsiegelung steht derzeit im Fokus und wirft viele fachliche sowie organisatorische Fragen auf. In erster Linie denken viele an die großen Flächen in Industriegebieten, an Straßen und Wege. Aber das ist nicht alles. Niedersachsen forciert die Entsiegelung von Flächen, um Klimafolgen wie Starkregen und Hitze zu bekämpfen, was durch das NKlimaG (§ 19) rechtlich gestützt wird. Ein neues, KI-gestütztes Entsiegelungskataster des LGLN hilft Kommunen, Potenziale zu identifizieren. Mit
Förderprogrammen will das Land diese wichtigen Maßnahmen fördern. Dafür gibt es sogar rückzahlungsfreie Förderprogramme und zinsgünstige Kredite bei der NBank.
Natürlich sind das Programme für große Flächen, die große Veränderungen bewirken in der Kleinklimazone. Aber auch jeder noch so scheinbar kleine Fleck im Garten kann zum Gesamtpaket beitragen. Jede und jeder ist angehalten, nicht mehr gebrauchte versiegelte Flächen der Natur zurückzugeben. In dem Vortrag über Klimaentwicklung im vergangenen Jahr haben Studenten der Leuphana Universität Lüneburg belegt, wie viel höher die Temperaturen auf versiegelten Flächen sind. Dazu kommt das Regenwasserentsorgungsproblem und die Nahrungsöde für Tiere.
Mit ein paar Ideen lässt sich etwa ein Vorgarten, der als vermeintlich pflegeleichter Schottergarten (der übrigens als versiegelte Fläche gilt und in Niedersachsen verboten ist) angelegt wurde, in einen natur- und klimafreundlichen und dennoch pflegeleichten Vorgarten verwandeln. Mit der richtigen Pflanzenwahl entsteht ein wunderschönes Naturareal und neuer Lebensraum für Tiere.
Die AG Nachhaltigkeit gibt Ihnen gern Ideen und Tipps mit auf den Weg.


Wie viele Wölfe sind genug?
Der letzte Bericht des Wolfmonitorings weist für Niedersachsen 60 Wolfsrudel, 2 Wolfspaare und 1 sesshaften Einzelwolf aus. Die meisten Territorien dieser Rudel liegen in Nord- und Nordostniedersachsen.
Ein Wolfsrudel ist eine Familie, deren Größe über das Jahr stark schwankt. Im Durchschnitt kann man aber ca. 10 Tiere pro Rudel annehmen. Das Rudel besteht aus den beiden Elterntieren, den 4–6 Welpen, die im Mai geboren werden, und den Jährlingen, die noch nicht abgewandert sind. Insgesamt dürften also in Niedersachsen ca. 600 Wölfe leben.
Um diese Zahl zu bewerten, hilft ein Blick über die deutschen Grenzen hinaus: In Finnland will die Regierung den geschätzten Bestand von 430–550 Tieren auf 273 absenken. In Schweden geht man von einem Bestand von 355 Tieren aus und möchte ihn auf 170 senken. In der Schweiz rechnet man mit 300 Wölfen und hat in der aktuellen Jagdperiode 89 davon erlegt. Geplant war, ca. 120 Stück zu entnehmen.
Fazit: Bei uns leben mehr Wölfe als in allen anderen Bundesländern, Finnland, Schweden und der Schweiz. Nur in Polen gibt es größere Bestände.
Die Bundesregierung möchte den Wolf ins Jagdrecht überführen und so ein regionales Bestandsmanagement ermöglichen. Als Jagdzeit ist der 1. Juli bis 31. Oktober vorgesehen. Der Bundestag plant, das Verfahren noch im Frühjahr dieses Jahres abzuschließen. Danach liegt der Ball bei den Ländern.
Gebäudecheck
Wann sich eine Wärmepumpe in Wohngebäuden lohnt
Die Effizienz einer Wärmepumpe ist wesentlich von der Vorlauftemperatur des Heizsystems abhängig. Daher sind Flächenheizungen, wie Fußbodenheizungen ideal. Aber auch in Altbauten kann oft schon durch den Austausch von Heizkörpern die Effizienz einer Wärmepumpe erhöht werden. Ob sich dies im Einzelfall lohnt, lässt sich durch das Online-Tool des Ifeu-Instituts „Gebäudecheck-Wärmepumpe“ ermitteln.
ifeu.de/gebaeudecheck-waermepumpe.de
Eine weitere Option kann auch die Installation einer Klimaanlage sein. Diese ist im Prinzip eine Luft-Luft-Wärmepumpe. Einzelne Räume können damit bei einer bestehenden Gasheizung beheizt werden und den Gasverbrauch spürbar senken. Laut Stiftung Warentest ist diese Kombination rund ein Fünftel billiger als das Heizen nur mit Gas.
test.de/klimageraete-im-test

Rothirsch ist Tier des Jahres
Der Richtige ObstBaumschnitt
Der Sommer wird immer heißer

Ein erfolgreicher Tag für die Heidepflege
Obstbäume

5.555 Krokusse sollen erblühen
Planung für 2026

