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Aus den Rathäusern der

Samtgemeinde Amelinghausen

Der Samtgemeindebürgermeistermonat März 2026

| Christoph Palesch
Liebe Bürgerinnen und Bürger, gerade standen wir noch im Schnee, da ist auch schon das erste Quartal 2026 vorüber und das Osterfest steht vor der Tür. Bei uns zu Hause ist das fast schon traditionell Frühstücks- oder Brunch-Zeit – verstanden habe ich das bisher zwar noch nicht, aber schön ist’s ja doch, wenn man mit der Familie zusammenkommt, ich freu‘ mich auf jeden Fall drauf.  Nachholen möchte ich noch die Glückwünsche an die frisch gewählte Feuerwehrführung in Wetzen. Dort wurden Karsten Müller zum neuen Ortsbrandmeister, Mark Rüter zum 1. und Benjamin Bütow zum 2. stellvertreten…
Christoph Palesch Samtgemeindebürgermeister Amelinghausen

Christoph Palesch
Samtgemeindebürgermeister

| Lennart Suhm | Aus dem Rathaus

Jugendarbeit in Drögennindorf macht sich bezahlt

Am Samstag, dem 14.2., fand im Feuerwehrgerätehaus die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Drögennindorf statt. Ortsbrandmeister Detlef Bostelmann berichtete von 13 Einsätzen im Jahr 2025, bei denen die Ortswehr gefordert war. Um für die Herausforderungen gewappnet zu sein, wurden zahlreiche Dienste und Übungen durchgeführt. Bei anschließenden Wahlen wurden sowohl Detlef Bostelmann als Ortsbrandmeister als auch Dirk Schütt als sein Stellvertreter einstimmig

wiedergewählt. Auch Jugendwart Frank Ständer wird eine weitere Amtszeit bestreiten, und damit die Jugendfeuerwehr auch im Jahre ihres 25-jährigen Bestehens führen. Seine Stellvertreter Cyan Cross und Jonas Düsterhöft unterstützen ihn weiterhin. Die Jugendarbeit war an vielen Punkten der Versammlung Thema. So blickte Frank Ständer auf ein sehr aktives Jahr zurück, bei dem die Jugendfeuerwehr landkreisweit unterwegs war und dabei sogar Rekorde aufstellen konnte. So war die Jugendfeuerwehr die erste, die jemals mit drei Gruppen beim Kreiswettbewerb der Jugendfeuerwehren angetreten ist. Beim Gemeindewettkampf in Oldendorf gingen die ersten drei Plätze allesamt nach Drögennindorf. Dies ist das Ergebnis zahlreicher investierter Stunden, wofür sich Ständer bei seinem Betreuerteam und den Jugendlichen herzlich bedankte. Neben den Wettkämpfen kamen aber auch Spiel und Spaß und auch die regulären Dienste nicht zu kurz. Insgesamt 37 Jugendliche gehören der Jugendfeuerwehr Drögennindorf aktuell an. Drei davon wurden im Rahmen der Versammlung in die Einsatzabteilung übernommen, gemeinsam mit drei weiteren Neuaufnahmen, die als Quer- oder Wiedereinsteiger in die Feuerwehr Drögennindorf gekommen sind. Wie wertvoll gute Jugendarbeit sein kann, zeigte sich auch bei der Auszeichnung von Jugendfeuerwehrmitglied Lukas zum Feuerwehrmitglied des Jahres durch Gemeindebrandmeister Dennis Knoblich. Lukas hatte im vergangenen Jahr bei einem Einsatz im Wald den Notruf abgesetzt und die anrückenden Einsatzkräfte in dem schwer zugänglichen Gebiet schnell und zielgenau zum Patienten gelotst. Durch sein hervorragendes Handeln hat er maßgeblich zum guten Verlauf des Einsatzes beigetragen. Sein Wissen hat er in der Jugendfeuerwehr gelernt.
Ein Indiz für die Nachhaltigkeit der Jugendarbeit gab es dann bei den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften durch Gemeindebrandmeister Knoblich: Von den insgesamt neun Kameradinnen und Kameraden, die für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden, waren die meisten Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr im Jahr 2001.
Für 25 Jahre ausgezeichnet wurden: Detlef Bostelmann, Dominik Schorling, Jan-Niklas Bartels, Julia Schütte, Dirk Bartels, Christian Düsterhöft, Manuel Matzke und Christoph Jäkel. Für 50 Jahre geehrt wurde Thorsten Bartels, für 60 Jahre Horst Litzenberger und sogar für 70 Jahre Wilhelm Hoyer.

| Bürgermeister Felix Petersen | Gemeinde Rehlingen

Straßenname für Ehlbeck gesucht

Für die neu zu errichtende Straße nördlich des bestehenden Baugebietes Finkenberg sucht die Gemeinde Rehlingen einen passenden Namen. Die Straße entsteht im Zuge der Erweiterung des Baugebietes Finkenberg und dient künftig der Erschließung der neuen von der Gemeinde geschaffenen Bauplätze. Geplant ist eine Stichstraße mit Wendehammer.

Der Gemeinderat möchte die Namensfindung gemeinsam mit der Bevölkerung gestalten und ruft daher alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Rehlingen zur Beteiligung auf. Besonders die Bürgerinnen und Bürger aus Ehlbeck sind eingeladen, sich mit Vorschlägen einzubringen, da die neue Straße in ihrem Ortsteil entsteht.
Bis zum 30.04.2026 können schriftliche Vorschläge für den künftigen Straßennamen eingereicht werden.

Die Vorschläge können auf folgenden Wegen an den Gemeinderat übermittelt werden:
per E-Mail an den Bürgermeister: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
per Post an:
Gemeinde Rehlingen
c/o Samtgemeinde Amelinghausen
Lüneburger Straße 50
21385 Amelinghausen
oder persönlich bei einem Mitglied des Gemeinderates.

Der Gemeinderat freut sich über kreative, ortsbezogene und identitätsstiftende Namensvorschläge. Ziel ist es, einen Straßennamen zu finden, der gut zu Ehlbeck und zur Gemeinde Rehlingen passt.
Mit dieser Beteiligungsaktion möchte der Gemeinderat die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Entwicklung ihres Wohnortes einbeziehen. Wir freuen uns über viele Ideen aus der Bevölkerung und hoffen auf eine rege Beteiligung.
Einsendeschluss ist der 30. April 2026.

| L. Gödecke | Samtgemeinde Amelinghausen

Brut- und Setzzeit: Anleinpflicht für Hunde beginnt

Vom 1. April bis zum 15. Juli (allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit) gilt die Leinenpflicht für Hunde in der freien Landschaft. Das gilt auch in Gewässern.
In Naturschutzgebieten und am Lopausee der Samtgemeinde Amelinghausen gilt diese sogar ganzjährig

Demnach sind Hundehalter verpflichtet, ihre Tiere in der freien Landschaft anzuleinen, um zu verhindern, dass sie streunen oder wildern. Ausnahmen bestehen lediglich für Hunde, die zur rechtmäßigen Jagdausübung, als Rettungs-, Hüte- sowie Blindenhunde oder von Behörden wie Polizei oder Zoll eingesetzt werden.
Verstöße gegen die Anleinpflicht können mit Bußgeldern von bis zu 5000 € geahndet werden.
Wir bedanken uns im Voraus für Ihr rücksichtvolles Verhalten bei den Spaziergängen!

| L. Gödecke | Samtgemeinde Amelinghausen

Wahlhelfer/-innen gesucht

Für die Kommunalwahlen am Sonntag, den 13.09.2026, sowie ggf. für die Stichwahl am Sonntag, den 27.09.2026, sucht die Samtgemeinde Amelinghausen ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer.
Zur Übernahme eines solchen Wahlehrenamtes ist jede wahlberechtigte Person des Wahlgebiets verpflichtet und erhält dafür eine Aufwandsentschädigung.
Es sind keine Vorkenntnisse nötig und bei Bedarf wird vorab eine Schulung angeboten.

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder
telefonisch unter 04132/920 932.

| K. Lüdemann | Samtgemeinde Amelinghausen

Wasser und Toiletten auf Friedhöfen wieder in Betrieb

Ab dem 01. April 2026 steht auf allen Friedhöfen der Samtgemeinde Amelinghausen wieder Wasser zur Verfügung. Die Wasserleitungen wurden nach der Winterpause wieder in Betrieb genommen, so dass Besucher die Möglichkeit haben, die Gräber ihrer Verstorbenen zu gießen und zu pflegen. Auch die Toilettenanlagen auf den Friedhöfen sind ab dem Zeitpunkt wieder geöffnet und können von den Besuchern genutzt werden.
Die Samtgemeinde bittet alle Friedhofsbesucher, sorgsam mit den Wasserressourcen umzugehen und die Anlagen sauber zu halten.

| L. Gödecke | Samtgemeinde Amelinghausen

Regelung für Rasengräber

Ab sofort bis 31. Oktober 2026 bittet die Friedhofsverwaltung darum, keine Blumen, Pflanztöpfe oder sonstige Dekorationen auf den Rasengräbern abzulegen, so dass die Grünpflege durch den Bauhof reibungslos erfolgen kann. Nutzen Sie währenddessen gerne die dafür vorgesehenen Gedenksteine.
Die Friedhofsverwaltung steht für Fragen, Wünsche und Anregungen unter der Tel.-Nr. 04132-9209-45 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zur Verfügung.

| Lennart Suhm | Feuerwehr

Feuerwehr Tellmer wächst weiter

Am Freitag, den 13.2., führte die Freiwillige Feuerwehr Tellmer ihre Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus durch. Ortsbrandmeister Jan Köhler blickte auf ein Jahr mit vier Einsätzen zurück, darunter ein schwerer Verkehrsunfall auf der B209 sowie ein Kellerbrand auf dem Hof Bockum. Auch zwei Einsatzübungen wurden durchgeführt. Eine davon fand auf dem Truppenübungsplatz in Munster statt, wo man gemeinsam mit weiteren Feuerwehren und der Bundeswehr die

Vegetationsbrandbekämpfung übte. Bei der anderen wurde an einem Löschwasserbrunnen in Ehlbeck geübt. Des Weiteren fanden zahlreiche Dienste statt, viele davon mit den Nachbarwehren aus Rehlingen und Betzendorf. Auch an Veranstaltungen in der Gemeinde nahm man teil, beispielsweise am Zapfenstreich anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Schützenvereins Betzendorf. Beim Gemeindefeuerwehrtag in Oldendorf konnte die Feuerwehr den dritten Platz bei den Wettkämpfen erringen. Die Ausstattung der Feuerwehr wurde auch im vergangenen Jahr um wichtige Gegenstände wie eine Wärmebildkamera und eine Notfalltasche für den Atemschutzeinsatz ergänzt. Sehr erfreulich ist es, dass durch eine Werbemaßnahme und einen Tag der offenen Tür drei Neueintritte in die Feuerwehr verzeichnet werden können, womit die Einsatzabteilung derzeit auf 26 Kameradinnen und Kameraden kommt.
Auch einige Wahlen standen auf der Tagesordnung:
Christoph Cohrs wurde als Atemschutzwart wiedergewählt, Jens Blanke wird neuer Gerätewart. Der ehemalige Gerätewart Hendrik Müller wird sein Stellvertreter.
Beförderungen gab es an diesem Abend ebenfalls: Jens Blanke wurde zum Feuerwehrmann, Christoph Cohrs zum Hauptfeuerwehrmann und Horst-Elert Stödter zum 1. Hauptfeuerwehrmann ernannt. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Luc Marlon Wieckhorst wurde zum Hauptbrandmeister, Ortsbrandmeister Jan Köhler zum Brandinspektor befördert.
Hans-Chritoph Cohrs wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Leider nicht anwesend waren Albert Meyer und Ludwig Stolze, die ebenfalls für 50 und sogar 70 Jahre Engagement geehrt werden sollten.

| Lennart Suhm | Feuerwehr

Feuerwehr Oldendorf blickt auf Jubiläumsjahr zurück

Im Heidjerhus des Gasthauses Tödter fand am 7.3. die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oldendorf/Luhe statt. Ortsbrandmeister Matthias Engel blickte auf ein vollgepacktes Jahr zurück. 37 Einsätze waren im vergangenen Jahr zu absolvieren. Vom Baum auf der Straße bis zum Großbrand in Amelinghausen waren verschiedenste Einsatzszenarien vertreten. Einige Einsätze betrafen nicht die gesamte Ortswehr, sondern nur die Kameradinnen und Kameraden, die in den

Sondergruppen der Gemeindefeuerwehr wie der Kommunikationsgruppe oder der Gefahrgut- und Hygienegruppe aktiv sind. Dazu kamen zahlreiche Dienste, Übungen und Lehrgänge. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Einsatzabteilung und des 25-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr standen außerdem einige zusätzliche Veranstaltungen auf dem Plan, die zahlreiche Planungstreffen erforderten. So standen ein Nachtmarsch der Jugendfeuerwehren in Oldendorf, die Weihnachtsfeier der Alters- und Ehrenabteilung der Gemeindefeuerwehr, eine Funkfahrübung und natürlich der Gemeindefeuerwehrtag an. Hier starteten die Oldendorfer mit zwei Gruppen bei den Gemeindewettkämpfen, eine davon konnte den Heimsieg erringen. Und auch die Oldendorf Oldies schlugen sich mit Platz zehn von zwölf wacker. Die regelmäßigen Veranstaltungen wie der Feuerwehrmarsch oder das Osterfeuer wurden ebenfalls durchgeführt. Aber auch die Zukunft war Thema und bedurfte einiger Treffen. So wurde ein Anforderungsprofil für ein neues mittleres Löschfahrzeug erstellt, das kürzlich durch die Samtgemeinde bestellt wurde und im Jahr 2028 in Oldendorf erwartet wird. Ein neues Gerätehaus in einem Gemeinschaftsbau mit einem Dorfgemeinschaftshaus ist ebenfalls aktuell in Planung. Engel nutzte die Gelegenheit, um seinen Kameradinnen und Kameraden für das große Engagement und über 4300 geleistete Stunden zu danken.
Bei der Jugendfeuerwehr gab es eine Veränderung an der Spitze. Bereits auf der Jahreshauptversammlung der Jugend wählten die Jugendlichen Jonas Lange zum neuen Jugendwart, nachdem Timo Schiemann nach zehn Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl antrat. Winfried Tödter wurde von den Jugendlichen als Stellvertreter bestätigt. Auf der Versammlung der Gesamtwehr ernannte Engel beide und dankte Schiemann mit einem Präsentkorb für seine geleistete Arbeit. Er bleibt der Jugend als Betreuer erhalten.
Durch den Ortsbrandmeister wurden folgende Beförderungen durchgeführt: Johanna Marie Jürgens zur Feuerwehrfrau,
Jonas Lange zum Oberfeuerwehrmann, Swantje Behne zur Hauptfeuerwehrfrau. Gemeindebrandmeister Dennis Knoblich beförderte Niclas Rudoplh und Stephan Harms zu Brandmeistern. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Marius Busemann geehrt, Hans-Hermann Wegener ist bereits seit 70 Jahren Teil der Feuerwehr.

| Ariane Pallme | Gemeinde Soderstorf

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr

Feuerwehr Soderstorf
Der Ortsbrandmeister Soderstorf K. Kasch blickt zufrieden auf sein erstes Amtsjahr zurück.
Aktuell hat die Feuerwehr Soderstorf 55 aktive Mitglieder, 14 Kameraden in der Altersabteilung, 29 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr und 30 Kinder in der Kinderfeuerwehr.
Im Jahr 2025 gab es 26 Einsätze, 16 Einsätze mehr als 2024. Gruppenführer T. Heuer berichtet von 9 Ausbildungsdiensten zu unterschiedlichsten Themen. Der AGT-Gruppenführer 

H. Bienko kann 15 aktive Atemschutzgeräteträger verzeichnen, zwei Kameraden davon sind auch im CSA ausgebildet. Neu beschafft wurde im letzten Jahr eine Atemschutznotfalltasche.
Der stellv. Jugendwart bedankt sich für die großartige Unterstützung bei den Kameraden und dem Förderverein. So war es möglich, mit vielen Jugendlichen das Jumphouse in Bis­pingen zu besuchen oder aber im Sommer am Kreiszeltlager ­teilzunehmen. 
Auch die Kinderfeuerwehr war sehr aktiv. 12 Kinder legten ihre erste Feuerwehrprüfung, den sogenannten Brandfloh, ab. Der Spaß kam bei einem Besuch im Barfußpark oder dem Kreiskinderfeuerwehrzeltlager auch nicht zu kurz.
Befördert wurden in diesem Jahr zum Feuerwehrmann bzw. -frau: Ronda Eckel, Björn Eckel, Finn Halbensleben und ­Monieco Rosenberg.
Gemeindebrandmeister D. Knoblich hatte Grußworte, eine Beförderung und drei Ehrungen dabei. Martin Pfeifer wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert und geehrt wurden für 25 Jahre Hendrik Bienko, für 40 Jahre Claudia Hoffmann und für stolze 70 Jahre Siegfried Hoffmeister.
Der Samtgemeindebürgermeister Ch. Palesch bedankte sich für den guten Zusammenhalt in der Feuerwehr. Nur gemeinsam ist man stark.

| Bürgermeister Felix Petersen | Gemeinde Rehlingen

3 Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut

In der Gemeinde Rehlingen stehen in den kommenden Monaten wichtige Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr an. Insgesamt drei Bushaltestellen sollen barrierefrei umgebaut werden. Betroffen sind die Haltestellen in Rehrhof, in Ehlbeck (Apfelstraße) sowie die Haltestelle Rehlingen-Denkmal.
Besonders bei der Haltestelle Rehlingen-Denkmal gibt es eine grundlegende Änderung: Sie wird vom bisherigen Standort am Denkmal an der Hauptstraße zum Dorfgemeinschaftshaus verlegt. Hintergrund dieser Entscheidung ist die

Verkehrssituation am bisherigen Standort. Gerade für ein- und aussteigende Schulkinder ist der Bereich aufgrund der Kurvenlage und der eingeschränkten Sichtverhältnisse seit Jahren problematisch. Aus der Elternschaft gab es dazu bereits mehrfach den Wunsch nach einer Verbesserung.
Da es in Rehlingen mittlerweile eine zweite Bushaltestelle (Ehlbecker Weg) gibt, hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, die Haltestelle Rehlingen-Denkmal aus der Ortsmitte heraus an einen sichereren Ort zu verlegen. Am Dorfgemeinschaftshaus steht deutlich mehr Platz zur Verfügung, sodass das Ein- und Aussteigen dort künftig übersichtlicher und sicherer möglich ist. Zudem ist der Bereich besser einsehbar als der bisherige Standort, was insbesondere der Verkehrssicherheit zugutekommt.
Im Zuge der Verlegung wird dort auch eine barrierefreie Bushaltestelle eingerichtet. Davon profitieren nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch Menschen mit Gehbeeinträchtigungen, Rollator- oder Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer sowie Eltern mit Kinderwagen.
Auch in Rehrhof und in Ehlbeck werden Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. In Ehlbeck betrifft dies ausschließlich die Haltestelle an der Apfelstraße. Die Haltestelle Finkenberg bleibt unverändert, da ein Umbau dort aus bautechnischen Gründen nicht möglich ist. Eine barrierefreie Umgestaltung würde das Abdecken der vorhandenen Regenrinne erfordern, was an dieser Stelle nicht umsetzbar ist.
Die Maßnahmen werden vom Land Niedersachsen mit 75 Prozent gefördert. Der entsprechende Förderbescheid liegt der Gemeinde bereits vor. Sobald es die Witterung zulässt, sollen die Bauarbeiten beginnen.
Der Gemeinderat verbindet mit dem Umbau der Haltestellen gleich mehrere Ziele: mehr Barrierefreiheit im Alltag und vor allem ein deutliches Plus an Sicherheit für alle Fahrgäste – mit besonderem Blick auf die Schulkinder, die täglich auf den Bus angewiesen sind.

| Lennart Suhm | Gemeinde Rehlingen

Große Veränderungen bei der Feuerwehr

Rück- und Ausblicke bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rehlingen
Ortsbrandmeister Jens Dittmer begrüßte am 30.01.2026 zahlreiche Feuerwehrangehörige und Gäste zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rehlingen im Rehlinger Hof. Bei seinem Bericht konnte er 19 Einsätze im Jahr 2025 vermelden, aufgeteilt in sechs Brandeinsätze, sieben technische Hilfeleistungen sowie einige Brandsicherheitswachdienste bei Veranstaltungen. Dabei waren mit einem Kellerbrand auf dem Hof Bockum, einem schweren Lkw-Unfall auf der B209 oder einem Gebäudebrand in Amelinghausen auch einige besonders herausfordernde Einsätze zu meistern. Auch im Landkreis Uelzen waren die Kameradinnen und Kameraden beim Brand einer landwirtschaftlichen Maschine im

Einsatz. Mehrere Übungen, Dienste und Lehrgänge vertieften und erweiterten die Ausbildung der Feuerwehrleute.
Das Einsatzpensum arbeiteten die insgesamt 36 Aktiven Mitglieder ab. Hiervon sind zwölf als Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Des Weiteren vervollständigen 14 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung sowie elf Jugendliche in der Jugendfeuerwehr die Gesamtstärke der Feuerwehr Rehlingen. Die Jugendfeuerwehr war im vergangenen Jahr bei zahlreichen Diensten, beim Gemeindefeuerwehrtag sowie bei Ausflügen, Zeltlagern und einer Durchschlageübung aktiv.
Im beginnenden Jahr werden auf die Mitglieder einige große Veränderungen zukommen, auf die Ortsbrandmeister Dittmer und sein Stellvertreter Hendrik Hoyer vorausblickten. Nachdem der alte Mannschaftstransportwagen (MTW) unerwartet durch den TÜV fiel, wurde vor Kurzem ein neuer MTW bestellt. Der Neuzugang soll im Sommer 2026 in den Dienst gestellt werden. Hierfür wurden Gelder über eine Onlinespendenaktion generiert. Etwa 4000 € kamen hierbei zusammen, wofür Hoyer sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedankte. 
Im Herbst soll das neue Feuerwehrgerätehaus bezogen werden, der Spatenstich hierzu erfolgte im Sommer 2025. Im November wurde außerdem eine Zeitkapsel in dem Gebäude vergraben. Der Neubau wird einen deutlichen Zugewinn an Platz und Sicherheit für die Feuerwehr bedeuten. 
Passend hierzu wird ebenfalls noch in diesem Jahr ein neues
 Einsatzfahrzeug in Rehlingen erwartet. Das sogenannte Mittlere Löschfahrzeug wird der Feuerwehr eine Vielzahl neuer Einsatzmöglichkeiten bieten und die Schlagkraft der Rehlinger stark erhöhen. Der Lkw auf einem MAN-Fahrgestell wird derzeit beim Aufbauhersteller Ziegler für seinen Einsatz in der Heide vorbereitet. 
Während es bei der Technik viele Neuerungen gibt, braucht es an anderer Stelle eine Konstante. Das zeigte sich bei der anstehenden Neuwahl des Ortsbrandmeisters. Amtsinhaber Jens Dittmer genießt das Vertrauen seiner Wehr und wurde in geheimer Wahl einstimmig wiedergewählt. Frisch im Amt bestätigt konnte er dann noch einige Beförderungen vornehmen: Mirko Kollmann, Lennart Dittmer, Klaas Dittmer und Lawrence Gwynne zu Hauptfeuerwehrmännern, Lukas Kupfermann zum Brandmeister und Gerrit Hassebrauck zum Oberbrandmeister
Für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden: Hendrik Hoyer, 
Johannes Hornbostel und Thorsten Brammer für 25 Jahre sowie Jörg Hassebrauck für 40 Jahre.
Neu bestellt wurden: Thorsten Brammer als Sicherheitsbeauftragter, sowie Gerrit Hassebrauck als Gruppenführer.

| Lennart Suhm | Gemeinde Oldendorf

Zahlreiche Beförderungen in der Feuerwehr Wetzen

Am Freitag, den 16.01.2026 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wetzen im Schützenhaus Wetzen statt, zu der Ortsbrandmeister Peter Vogt viele Feuerwehrmitglieder und Gäste begrüßen konnte. Im Jahr 2025 war die Feuerwehr Wetzen zu 18 Einsätzen alarmiert. Diese teilten sich auf in zwei Brandeinsätze, einmal Gasgeruch, zwei Fehlalarme, sowie einige technische Hilfeleistungen, vor allem am 02.07.2025, als ein Sturm zahlreiche Bäume zu Fall brachte. Die Aktiven Kameradinnen und Kameraden waren außerdem bei mehreren Diensten und Übungen aktiv, worüber der stellvertretende Ortsbrandmeister Mark Rüter berichtete. Auch verschiedene Lehrgänge von der Grundausbildung über den

Maschinistenlehrgang bis zum Gruppenführer wurden besucht. Sechs Aktive Mitglieder sind derzeit als Atemschutzgeräteträger einsetzbar, eine Kameradin beginnt zeitnah mit der Ausbildung. Auch Märsche in Westergellersen, Oldendorf und Leverdingen wurden besucht.
Die Jugendfeuerwehr besteht derzeit aus 5 Jugendlichen. Hier werden die Dienste derzeit gemeinsam mit der Jugendfeuer­wehr Oldendorf/Luhe durchgeführt. 
Im Rahmen der Versammlung wurden folgende Beförderungen durchgeführt: Wiebke Georgi und Marcella Rüter zu Feuerwehrfrauen, Neil Manning und Karsten Müller zu Hauptfeuerwehrmännern, Anke Rüter zur Hauptfeuerwehrfrau sowie Frank Deubler und Christian Niemeyer zu Brandmeistern.
Die geplanten Wahlen zum Schriftführer sowie zum stellvertretenden Ortsbrandmeister entfielen und wurden auf einen neuen Termin gelegt.

| Elsa Kögel | Aus dem Rathaus

Der Professor kam mit dem Fahrrad

Am 26. November hatte die Bürgerinitiative „Haltepunkt Drögennindorf“ zu einem besonderen Vortrag in den Saal des Gasthof Heidetal eingeladen – und die Dorfgemeinschaft kam. Prof. Dr. Peter Pez, der nun emeritierte Professor für Stadt- und Kulturraumforschung an der Leuphana, hielt einen spannenden und lebendigen Vortrag zum Thema „SPNV als Mittel zur Verkehrs- und Regionalentwicklung“.
Ein Haltepunkt in Drögennindorf steht exemplarisch für die Überlegenheit des schienengebundenen Nahverkehrs: Ein Bus ist niemals schneller als der SPNV (also Straßenbahn, U-Bahn, S-Bahn oder eine Regionalbahn). So lauteten die Ergebnisse der Reisezeitanalysen, die Prof. Pez zusammen mit Studierenden zu unterschiedlichen Verkehrsmitteln durchgeführt hatte. Der Regio-S-Bahn-Verkehr ist unschlagbar bezüglich seiner Effizienz.

Das war aber nur ein Aspekt seines Vortrags. Zusätzlich zeigte Prof. Pez auf, dass Lüneburg früher ein wichtiger Bahn-Knotenpunkt gewesen sei, diese Aufgabe aber aufgrund der vielen Stilllegungen verloren habe, wobei die Hauptverkehrsströme auch jetzt noch entlang der ehemaligen Eisenbahntrassen verliefen.
Außerdem holte er weit aus und beleuchtete die demografische Entwicklung der nächsten 35 Jahre. Abhängig davon, wie viel geregelte Zuwanderung Deutschland zulässt, wird die Bevölkerung von nun 83 Millionen auf entweder 63 Mio. oder 73 Mio. Menschen drastisch sinken. Mit allen Konsequenzen der fehlenden Arbeitskräfte und Konsumenten. Neben der „personellen“ Situation gibt es aber auch das Problem der veränderten Immobiliennutzung. Die Konzentration des Lebens auf städtische Bereiche wird weiterhin stattfinden. Da die Städte gleichzeitig aber schon jetzt „aus allen Nähten platzen“, wird das Interesse am Umland zunehmen – aber eben nur an Dörfern und Kleinstädten, die über einen (schienengebundenen, s.o.) Personennahverkehr mit der Stadt verbunden sind. Die Dörfer, die das nicht haben, drohen mehr oder weniger „wüst“ zu fallen (in Teilen von Ostdeutschland kann man das bereits beobachten).
In der Konsequenz bedeutet dies für ihn, dass die Reaktivierung der Bahnstrecke Soltau – Lüneburg unter einer ganz anderen Prämisse gesehen werden muss. In seinen Augen muss der Schwerpunkt darin bestehen, einen Regio-S-Bahn-Verkehr zu schaffen, der für jeden Endpunkt der Strecke eine Anbindung des ländlichen Raums an das Ballungszentrum schafft, indem möglichst viele Haltestellen angefahren werden.
Dies war sein Auftrag an die Gemeinde Betzendorf: weiter um den Haltepunkt in Drögennindorf zu kämpfen, um nicht zu den Verlierern der Konzentrationsprozesse zu gehören. Dazu sollten noch weitere Orte mit denkbaren Haltestellen an der Strecke in den Aktivierungsprozess einbezogen werden, damit die Strecke möglichst attraktiv und damit auch lukrativ wird.
Der Vortrag hat die Anwesenden überzeugt, dass der Einsatz sich lohnt – gleichzeitig hat er aber auch gezeigt, dass die Aufgabe sehr nachhaltig ist und die Interessensgemeinschaft noch Unterstützung braucht. Interessierte können sich gerne melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Am Ende des Abends wurde Prof. Pez anhaltend applaudiert – als Dankeschön erhielt er eine tiefgefrorene Wildschweinkeule, die er anschließend auf seinem Fahrrad nach Lüneburg transportierte.

| Bürgermeister Felix Petersen | Gemeinde Rehlingen

Umbenennung des Straßenabschnitts am Sportplatz

Die Gemeinde Rehlingen informiert darüber, dass der Straßenabschnitt direkt vor dem Sportplatz in Ehlbeck ab sofort einen neuen Namen trägt. Der bisherige Teil der „Munster Straße“, der sich im Bereich des Sportplatzes befindet, wurde in „Am Sportplatz“ umbenannt. Der Sportplatz ist damit künftig unter der neuen offiziellen Adresse „Am Sportplatz 1, 21385 Rehlingen“ zu finden.
Hintergrund für die Änderung sind die zunehmenden Besucherzahlen, insbesondere bei Heimspielen, des Landesligisten FC Heidetal, die regelmäßig viele Gäste aus der Region und darüber hinaus anziehen. Immer wieder hatten Lieferdienste,

Gastmannschaften und Zuschauerinnen und Zuschauer Schwierigkeiten, den Sportplatz korrekt im Navigationssystem zu finden, da die Adresse bisher nicht eindeutig zugeordnet werden konnte.
„Wir hatten in der Vergangenheit öfter das Problem, dass Lieferungen für den Verein nicht angekommen sind, weil Spediteure den Platz einfach nicht gefunden haben“, erklärt Rolf Krug, Vorsitzender des SV Ehlbeck. „Mit der neuen Adresse wird das endlich klarer und wir freuen uns sehr über die Lösung.“
Auch der FC Heidetal sieht in der Umbenennung einen wichtigen Schritt. Jens Winkelmann, stellvertretender Vorsitzender des Vereins, bestätigt: „Gerade Gastmannschaften oder auswärtige Fans, die das erste Mal nach Ehlbeck kommen, standen teilweise irgendwo im Ort – nur nicht am Sportplatz. Die neue Straßenbezeichnung macht es allen deutlich leichter.“
Der Gemeinderat hat den Wunsch beider Vereine nach einer klaren und leicht auffindbaren Adresse einstimmig unterstützt. Bürgermeister Felix Petersen betont die Bedeutung des Sports für die Gemeinde: „Wir freuen uns darüber, dass sowohl der SV Ehlbeck als auch der FC Heidetal immer mehr Menschen in unsere Gemeinde holen. Der Sport hat für uns einen hohen Stellenwert. Deshalb sind wir dem Wunsch der Vereine gerne nachgekommen und haben den Straßenabschnitt vor dem Sportplatz umbenannt, damit die Anlage künftig problemlos in Navigationssystemen gefunden wird.“
Das neue Straßenschild wurde bereits aufgestellt. Die Gemeinde dankt beiden Vereinen für die Zusammenarbeit und allen Beteiligten für die unkomplizierte Umsetzung.